Phake Intraokularlinsen & LASIK | Operations- und Erfahrungsbericht

Maik kennt man mit Brille, das ist seit 30 Jahren so!

Über mein Ärgernis, dass Brillen von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen werden, könnte ich Bücher füllen. Eine Brille sei ein kosmetisches Produkt und hätte mit der Abwendung von gesundheitlichen Einschränkungen nichts zu tun…

Eine Frage an die Vakuumpumpen der Versicherungen: Schon mal versucht, mit -9 Dioptrien am täglichen Leben teilzunehmen? Lächerlich!

Zwischendurch habe ich zwar Kontaktlinsen eine Chance gegeben, aber die Kosten und vor allem der tägliche Aufwand stehen für mich nicht im Verhältnis zum „optischen Nutzen“.

Laseroperationen werden nur bis etwa 10 Dioptrien empfohlen und da ich mit meinem rechten (schlechteren) Auge an dieser Grenze kratze, habe ich diese Methode ebenfalls ausgeschlossen.

Welche Rafinessen die Medizin sonst noch bietet, hat sich für mich vor einigen Jahren offenbart. Unter dem auch für medizinische Laien verständlichen Begriff der „Kontaktlinse im Auge“ verstehen die Augenexperten sogenannte Intraokularlinsen, die, wenn sie zusätzlich zur körpereigenen Linse implantiert werden, „phake“ Intraokularlinsen heißen, oder kurz: ICL.

Die Tatsache, dass dem Auge dabei kein Material entfernt wird und die Operation reversibel ist, sind für mich die schlagenden Argumente gewesen, mich dafür zu entscheiden.


Den ersten echten Kontakt mit der Materie bekam ich auf einer Informationsveranstaltung am Karlsruher Klinikum. Dort erfuhr ich die ersten Details, welche Varianten es gibt, was sich wann empfiehlt, wie lange die Operation dauert und was es kostet.

Kurze Zeit später vereinbarte ich einen Termin zur Eignungsuntersuchung. Ich durchlief mehrere Tests, u.a. wurden Zellen gezählt, mein Auge mit Druckluft beschossen und ich bekam heftige Augentropfen (Lichtempfindlichkeit!!!)

Ich traf die Vereinbarung, dass man mich kontaktieren würde, sobald der Kontakt zur Augenklinik in Mannheim aufgebaut wäre. Auf diesen Anruf wartete ich vergeblich. Ein freundliches Nachfragen meinerseits führte erneut ins Leere.

…Danke, aber nein danke!


Neuen Schwung bekam die Sache 2 Jahre später, nachdem ich mich nach weiteren Augenkliniken in Karlsruhe und Umgebung umgeschaut hatte. Online fand ich die Argus Augenklinik in Karlsruhe und fühlte mich von der Präsenz angesprochen. Die Klink wird von Dr. Berens und Dr. Kohm geleitet und in einem Telefonat erfuhr ich, dass die Eintrittskarte eine Untersuchung in einer der Praxen der beiden Mediziner ist.

…und so vereinbarte ich einen Termin bei Dr. Kohm.


Randnotiz: Wer mal die akutischen Auswirkungen eines schallabsorbierenden Raumes erfahren möchte, dem empfehle ich die graue Warteecke in der Praxis von Dr. Kohm. 🙂

Bei der ersten Untersuchung meiner Sehstärke und meiner Brille durch eine nette Mitarbeiterin, erfuhr ich einerseits, dass mein rechtes Auge „nur“ noch – 7,75 Dioptrien hat und meine Brille 2 Dioptrien mehr korrigiert als erforderlich. Das verwunderte mich sehr, war ich doch stolz darauf, ein 9-Dioptriener zu sein (nicht wirklich!). Hat mein Auge ein Heilungsprozess durchlaufen, lag es an meiner Tagesform oder wurde damals falsch gemessen? Diese Fragen konnte mir niemand beantworten – einschließlich mir.

Aber ich war ja wegen etwas Anderem hier…

Noch bevor ich anfing, mich in der grauen Warteecke zu sehr wohlzufühlen, empfing mich ein weiterer Mitarbeiter der Praxis. Der junge Herr schmückte sich mit einem weißen Kittel und ich fragte mich, ob ich das schon als Schritt in die richtige Richtung interpretieren darf.

Ich hielt mich im Gespräch mit Informationen zurück, die ich bereits zum Thema gesammelt habe und wollte damit eine unmanipulierte Zweitmeinung einfangen. Zuerst erhielt ich einen „Einblick“ in meine Augen und erfuhr, dass ich auf dem rechten Auge eine starke Hornhautverkrümmung, aber insgesamt eine dicke Hornhaut habe, was gut sei. Rasch kamen wir auf die möglichen Korrekturmethoden und die Aussage, dass Lasern in meinem Fall weniger empfehlenswert sei, was ich auf meiner geistigen Checkliste als Bestätigung verbuchte. Zunehmend kam „Licht ins Dunkle“ (Die Doppeldeutungen in diesem Text sind ja wieder grandios!) als wir uns das Thema der intraokulare Linsen vornahmen. An einem schicken Augenmodell und unterstützt durch Herstellerprospekte, erläuterte mir der freundliche Mitarbeiter die am Markt etablierten Modelle.

Grundsätzlich kämen zwei Modelle in Frage:

Die Artisan Vorderkammerlinse (zwischen Hornhaut und Iris), bei der ein großer Schnitt im Auge gemacht werden muss, da sie nicht faltbar ist. Bei dem Eingriff würde der Operateur die Entscheidung treffen, ob der Schnitt genäht werden müsse oder nicht.

Etwas teurer (natürlich!), aber besser (natürlich!) bzw. mit weniger möglichen Komplikationen verbunden, sei die Visian Linse – eine Hinterkammerlinse (zwischen körpereigener Linse und der Iris). Diese ist aus einem flexiblen Kunststoff hergestellt, der es ermöglicht, die aufgerollte Linse durch einen kleinen Schnitt ins Auge zu implantieren. Dieser Schnitt würde von selbst wieder verheilen.

Beide Eingriffe würden etwa 10 Minuten dauern.

Natürlich interessierten mich auch mögliche Nebenwirkungen und Risiken. Neben Komplikationen bei der Operation (die lt. dem netten Herren sehr stark von der Erfahrung des Operateurs abhängig wären) müsse anschließend jährlich eine Endothelzellenzählung vorgenommen werden und bei Verringerung eben jener, die Linse wieder entfernt werden. Die sog. Alterssichtigkeit wird dazu führen, eine zusätzliche Korrekturmethode, wie z.B. Brille zu verwenden, alternativ ein erneuter Austausch der Linsen.

Ich machte ihn darauf aufmerksam, dass mir die Reversibilität der Linsen sehr wichtig sei. Er bestätigte mir, dass die Linsen auch nach Jahrzenten entfernt werden können.

Die noch vor 2 Jahren aktuellen Cachet Linsen seien wohl nicht mehr verfügbar, da sich beim Hersteller etwas geändert habe.

Insgesamt habe die Praxis sehr gute Erfahrungen und auch die Berichte der Patienten seien nahezu durchweg positiv.

Nachdem die medizinischen Fakten genannt waren, kamen wir zum Geschäftlichen. Ich müsse mit etwa 3.500 € rechnen – pro Auge. Beim rechten Auge auf jeden Fall, aufgrund der hohen und komplexen Fehlsichtigkeit. Links kann es sein, dass es 500 € günstiger wird. Der „Blick“ geht in solchen Fällen in Richtung Krankenkasse und dreimal darf jeder raten: Kein Cent wird übernommen! Frechheit! Das wusste ich zwar schon ganz am Anfang, aber man wird sich ja wohl noch aufregen dürfen.

Wie dem auch sei…

Für multiambitionierte Konsumenten wie mich stellen diese Größenordnungen eine finanzielle Herausforderung dar, die ich nur mit Hilfe eines Bankkredites bewältigen kann. Auch schön: Dann werden wir (mein Konto und ich) daran erinnert, wofür ich monatlich das Geld für die einköpfige Familie ranschaffe.

Hoffentlich „sehe“ ich auch die Steigerung der Lebensqualität in mindestens gleichem Maße!

Der eigentliche spezifische Untersuchungstermin findet Ende Juli statt, dann mit dem Chef persönlich, Hr. Dr. Kohm. Die Sonnebrille liegt schon bereit, denn ich ahne Böses. 🙂


Jetzt komme ich auch noch zu spät zum Termin, wie peinlich! Zum Glück nur 15 Minuten und laut der netten Dame am Telefon kein Problem. Endlich angekommen, herrschte ein typisches Praxisgewusel von Patienten und Menschen mit weißen Hosen. Es dauerte nicht lange, dann wurde ich wieder in die stille graue Warteecke zitiert und wenige Augenblicke später empfing mich die erste „Weiße-Hosen-Dame“ zur obligatorischen Voruntersuchung. Das kannte ich ja schon und folgte ihr als eingefleischter Augenveteran lässig in die Dunkelkammer. Es folgten einige weitere Untersuchungen die ich unbeeindruckt über mich ergehen ließ – bisher alles Standardprogramm!

Nach einiger Zeit wurde ich vom netten Augenoptiker empfangen, von dem ich beim letzten Besuch die wichtigsten Infos zu meinen Augen bekam. Wir sprachen darüber, ob sich für mich einige Fragen oder anderslautende Entscheidungen ergeben haben, was ich verneinte. Eine Frage viel mir dann aber doch ein: Werde ich für die OP krank geschrieben? Die Antwort lautet nein! Schließlich sei das Ganze hier ein Privatvergnügen. Recht hat er ja: Ich lebe mein größtes Hobby aus, wenn ich mich – wie schon so oft vorher – einer Augenoperation unterziehe. Das gibt mir so richtig den Kick!

Alternativ kann ich ja mal versuchen, mit verbundenem Auge arbeiten zu gehen. Mal schauen, wie es dann um meine Arbeits(un)fähigkeit bestellt ist…

Nach abgefrühstücktem Sarkasmus kamen wir wieder zum Eigentlichen zurück – meinen Augen.

Das Unheil nahm nun seinen Lauf und mit der Information, dass wir die Sehstärke bei künstlich ausgeschalteter Akkommodation messen müssen, wusste ich, was mir blühte: Die pupillenerweiternden Augentropfen! Nach 10-minütiger Einwirkzeit und erneutem Nachtropfen saß ich wieder auf dem Stuhl und blickte nun durch die große Maschine auf Zahlen und Farben. „Wird es jetzt besser oder schlechter?“ Schallplattenmäßig und nicht müde werdend wiederholte er diesen Satz gefühlte einhundert Mal, während die Maschine wie wild mit ihren Linsen rotierte, bis wir uns dem Optimum annäherten. Nicht ganz zufrieden, zückte der Optiker anschließend noch die klassische analoge „Brille“, in die man manuell die Linsen einschiebt und so hörte ich wieder: „Wird es jetzt besser oder schlechter?“ Wir bewegten uns schon im Nachkommabereich, als ich die Linsen selbst in die Brille einschieben durfte, um mit einem schnellen Wechselintervall die kaum sehbaren Unterschiede festzustellen. Tatsächlich konnten wir dadurch die Präzision der Werte noch etwas erhöhen.

Während der Einwirkzeit der Tropfen wurde ich zum Chef zitiert und Dr. Kohm warf einen persönlichen Blick in meine Augen und stellte mich nüchtern auf mögliche Nebenwirkungen sowie Risiken ein, von denen ich eigentlich alle schon kannte. Erst im Gespräch fiel mir beiläufig auf, dass unser Gespräch von einer Arzthelferin mitgetippt wurde. Man geht hier also auf Nummer sicher, dachte ich. Viel wichtiger war die Kerninformation der Unterhaltung und zwar, dass mein linkes Auge ein „Laserauge“ sei, was bedeutet, dass Lasern einer Linse vorzuziehen ist, da es sich um den risikoärmeren Eingriff handle und mein linkes Auge dafür prädestiniert sei. Ich hatte bisher offensichtlich den Eindruck erweckt, dass für mich nur Linsen in Frage kämen, was ja eigentlich auch so war. Diese Info hatte sich auch zum Chef durchgesprochen und er wollte mir „nur“ die Info geben, dass er Lasern empfehlen würde. Mit Sicherheit für ihn überraschend, ließ ich mich darauf ein und entschied noch in der gleichen Minute, dass ich seinem Ratschlag folge – schließlich ist er der Spezialist und Profis sollte man vertrauen! Darüber hinaus – aber für mich zweitrangig – ist diese Methode über 1.000 € günstiger. Nachdem wir beide mit dem Ergebnis der Unterhaltung zufrieden waren, bedankte und verabschiedete ich mich.

Die letzten Untersuchungen (s.o.) durchlief ich nochmal zusammen mit dem Optiker und wir vereinbarten, dass er mir alle Dokumente für die Operation in einem Umschlag zuschicken wird. Darin erhalte ich alle Informationen zur Anästhesie, der Vor- und Nachbereitung sowie den Kostenplan beider OPs. Außerdem würde er mich nach dem Wochenende anrufen, um mir die nächstmöglichen Operationstermine vorzuschlagen. Nach 2,5 Stunden bedankte und verabschiedete ich mich auch bei ihm und verließ die leergefegte Praxis mit Sonnenbrille im Gesicht. Halb blind in Richtung S-Bahn-Haltestelle laufend versuchte ich zu realisieren, dass ich diese Sache jetzt tatsächlich durchziehe.


Die OP-Termine stehen fest und die Unterlagen sind angekommen. Seitdem beschäftige ich mich mit dem Fragebogen und kann mich bei der Frage „Könnten Sie schwanger sein?“ partout nicht entscheiden.

Ich ließ mir mit der schriftlichen Beantwortung der Fragen einige Wochen Zeit. Nicht, weil ich nicht wusste, ob ich ein Mann oder eine Frau bin, sondern weil einige Fragestellungen erst kurz vor der OP beantwortet werden konnten, wie z.B. „Waren Sie in letzter Zeit erkältet?“ …kann ja alles noch kommen! Darüber hinaus war noch nicht klar, ob ich mein Zahnimplantat noch vor der Augen-OP eingesetzt bekomme und es dementsprechend eine Erwähnung Wert wäre. Anfang September wurde mir dann Titan ins Gebiss eingesetzt. 🙂

Zurück zu den Augen…

In den weiteren Wochen vor der OP organisierte ich den Termin für die Voruntersuchung beim Hausarzt, leistete die Vorkasse für beide Operationen, beantwortete die verbleibenden Fragen und reichte eine Woche Urlaub für die „Schönheitsoperation“ ein. Mein Hausarzt bekam vom operierenden Kollegen den Auftrag, meine Tauglichkeit für eine Kurzzeitnarkose zu bewerten. Dazu gehört neben Körpergröße und -gewicht auch Blutdruck, EKG und eine Blutuntersuchung. Nicht anders zu erwarten war, dass dies ebenfalls als private Leistung klassifiziert wird. Ich löhne dafür 63,- €.

Ich war gespannt, was beim Körpercheck rauskommt, aber alles i.O. und mein Hausarzt hat keine Bedenken bezüglich der Anästhesie. Sehr schön, weiter geht´s!


Der erste OP-Tag [20.9.16]:

Wie vorgeschrieben, reiste ich ohne etwas gegessen oder getrunken zu haben mit der Karlsruher S-Bahn an und bekam währenddessen einen Anruf von der Klinik, wo ich denn bleibe, schließlich habe ich um 8:50 Uhr meinen Operationstermin. Ich schilderte, dass in meinem Terminbestätigungsbrief 10:00 Uhr stehen würde. Die freundliche Frau am Telefon korrigierte mich und gab mir zu verstehen, dass dies der Termin für das zweite Auge am Donnerstag sei. …na sowas! Hatte ich in meiner Fixierung auf den ersten Tag glatt den Wochentag übersehen. Kann ja (zwei) mal passieren…

Ich traf um kurz nach halb zehn in der Argus Augenklinik, Gritznerstraße 11, die durch einen Hofdurchgang zu erreichen ist, ein und entschuldigte mein Zuspätkommen. Ich blickte in den gepflegten Wartebereich und erblickte Personen in fortgeschrittenem Alter, fast jeder mit einer Piratenklappe mit Guckloch auf einem Auge. Würde ich gleich auch so aussehen? Das Schwesternteam war gut vorbereitet und so konnte ich nach wenigen Minuten zu den ersten Voruntersuchungen. Des Teufels Augentropfen ließen ebenfalls nicht lange auf sich warten. Die wilde Tropferei wurde dann noch zwei Mal wiederholt und so schien ich für das Schlimmste präpariert. Ich wurde vor der OP-Schleuse bugsiert und …nochmal getropft. Ein älterer Herr, der neben mir auf den Henker wartete, stellte prägnant fest, dass er einen „Leidensgenossen“ neben sich sitzen hätte, was ich mit „Ja, das könnte man so sagen.“ beantwortete. Bevor er in der Schleuse verschwand, streute er noch mit „…und das in dem jungen Alter.“ eine kräftige Prise Salz in die Wunde. …na, vielen Dank auch! 🙂

Meine Laune hob sich, als mich der Anästhesist Dr. Voigt aus Bad Herrenalb in die OP-Schleuse bat und er mir in zuvorkommendster Art und Weise den Ablauf der Narkose erläuterte. Das mir verabreichte Mittel (dessen Name ich mir nicht merken konnte) würde mir intravenös verabreicht und solange dies geschieht, würde ich schlafen. Hurra, meine erste Narkose! 🙂

Nachdem mir ein steriles Häubchen aufgesetzt und ich mir meine Hände sterilisiert hatte, betrat ich den Ort des Geschehens, worin ich vom blau gekleideten OP-Team bereits erwartet wurde. Wer von ihnen Dr. Kohm ist, hätte ich raten müssen, ich war ja noch ein 7 – 9-Dioptriner. Ich legte mich auf die Liege, die auf mich eingestellt wurde. Anschließend wurde ich zugedeckt und ein Gewusel begann. Ich wurde an die Überwachungsgeräte angeschlossen und der „Zapfhahn“ für das Narkotikum wurde gelegt, wobei Dr. Voigt noch zu Protokoll gab, dass er sich über solche dicken Adern freut, da sie ihm seine Arbeit erleichtern. Der Glückliche!

Wenige Augenblicke später befand ich mich im Tiefschlaf und die OP wurde durchgeführt.

.

.

.

Wach wurde ich in halb liegender Position im Aufwachraum und hatte überraschenderweise das Bedürfnis zu Sprechen. Glücklicherweise befand sich eine Dame im Raum, die ich erst für eine Schwester hielt, sich aber später als Patientin rausstellte. Warum ich nicht aufgeblickt habe, kann ich im Nachhinein nicht mehr sagen. Gespräche auf diese Art sind aber auch sehr spannend. So erfuhr ich die Uhrzeit, dass sie 55 Jahre alt ist und noch weitere Dinge, an die ich mich nicht mehr erinnern kann.

Ach ja, mein Auge: Ich verspürte einen deutlichen Druck im Auge und ich sah sehr verschwommen. Schmerzen hatte ich aber erfreulicherweise keine. Alsbald schaute eine tatsächliche Schwester nach mir und ich konnte mich sitzend mit einem Schluck Wasser dem Normalzustand nähern. Wenige Augenblicke später traf auch meine Schwester ein, die mich – wie vorgeschrieben – von der Klinik nach Hause begleiten musste. Davor erhielt ich noch eine Audienz bei Dr. Kohm, in der er mein Auge prüfte und mir schilderte, dass fast alles gut gelaufen sei. Beim Aufsetzen der Positionslinse zu Beginn der OP wurde jedoch meine Hornhaut leicht beschädigt, was heilt, aber zu beobachten ist. Hr. Kohm gab mir noch ein paar Tipps für die nächsten Tage und wir vereinbarten, dass wir uns am darauffolgenden Tag in seiner Praxis zur Nachuntersuchung treffen. Zu guter Letzt erhielt ich von einer Schwester den Behandlungsplan sowie die Erläuterung der drei Medikamente, die ich mir noch in einer Apotheke zu besorgen habe. Mit vielen Infos, etwas Herzklopfen, einem Rezept und unvollständiger Sehkraft verließ ich in Begleitung die Klinik um 13.00 Uhr.

In der „Bärenapotheke“ nebenan ließ ich noch einen Fuffi für die Medikamente liegen. Man hat´s ja!

Den Rest des Tages verbrachte ich schlafend im Bett. Gegen Spätnachmittag erhielt ich einen „Wie geht´s Ihnen?“-Anruf aus der Klinik, was ich als sehr nett empfand.


Der Tag nach der ersten OP.

Früh morgens stand ich mit identischem Unwohlgefühl im Auge auf, mit dem ich ins Bett gegangen war. Es fühlte sich an, als wäre ein Fremdkörper im Auge und bei jedem meiner lasziven 🙂 Lidaufschläge machte sich dies besonders bemerkbar. Zu dem Zeitpunkt wusste ich nicht genau, ob sich die manuell auf den Glaskörper aufgesetzte Positionslinse noch im Auge befand, obwohl man mir das mit Sicherheit gesagt hat. Meine Sehfähigkeit hatte sich auf jeden Fall bereits gebessert, alles war nur noch etwas verschwommen.

Ich hatte mich noch am Vortag telefonisch erkundigt, ob ich am selben Abend mit den Medikamenten beginnen soll, was verneint wurde.

Mit Sonnenbrille bewaffnet, fuhr ich zum Kontrolltermin in die Praxis von Dr. Kohm. Nachdem das Messen meiner Sehfähigkeit im rechten Auge aufgrund starken Tränenflusses nicht richtig durchgeführt werden konnte, entfernte Dr. Kohm die Positionslinse, was sofort eine Verbesserung des unangenehmen Gefühls mit sich brachte – super! Im gleichen Atemzug wurden mir heilende Augentropfen verabreicht, die eine Zeit langt einwirkten. Ich konnte daraufhin von einer Verbesserung meines Zustandes von Minute zu Minute berichten.

Wir sprachen auch über das noch zu operierende Auge, welches am darauffolgenden Tag in der Klinik dem FEMTO LASIK-Verfahren unterzogen werden sollte. Der Arzt schickte mich mit der Information nach Hause, die Sehfähigkeit und Position der Linse im rechten Auge vor der Laser-OP zu überprüfen. Bis dahin sollte ich die Medikamente regelmäßig verwenden, wie es mein Behandlungsplan vorsieht.

Meine Laune verbesserte sich im Verlauf des Tages zunehmend, da das unangenehme Gefühl abklang und die Sehschärfe des rechten Auges eine steile Aufwärtskurve beschrieb. Grandios! 🙂


Der zweite OP-Tag [22.9.16]:

Heute wird gelasert – so viel wie nötig ist, um auch meinem linken Auge die Zufriedenheit zu geben, die S-Bahn-Haltestellen-Anzeigen aus 50 Metern Entfernung lesen zu können.

Aber zuerst: Wie steht es um mein rechtes Auge?

Ich selbst konnte mich von der Leistungsfähigkeit der Linsen bereits auf dem Weg in die Klinik überzeugen. Starker Kontrast, scharfe Ränder, gute Weitsicht, intensive Helligkeit – das lässt hoffen und vieles erträumen! Verwunderlich eigentlich, dass mich die Polizei nicht anhielt, um die Ursache für mein breites Grinsen und die hinter der Sonnenbrille versteckten Augen zu ergründen. Zu dem Zeitpunkt hätte ich sogar ein rotes rechtes Auge vorweisen können. Die tatsächliche Ursache zu erklären, hätte sicherlich einige Zeit in Anspruch genommen.

Zeit hatte ich aber wenig, denn ich war – diesmal wirklich – 10.00 Uhr in der Klinik mit dem OP-Team verabredet, aber vorher warf Dr. Kohm noch einen Blick auf und in mein Linsenauge und zeigte sich zufrieden, dass die Beschädigung der Hornhaut geheilt, die Linse perfekt positioniert und…

…meine Sehkraft bei 125 % lag. Wer sagt´s denn?!

Zeit zum Genuss der Freude hatte ich keine, denn der Laser wartete bereits. Die LASIK-Operation findet ohne Narkose statt – ich werde also alles mitbekommen. Einerseits toll, da dieser Prozess sicher sehr interessant ist, andererseits: Naja, man bekommt eben ALLES mit, ob es einem passt oder nicht! 🙂

Die Einleitung in Form von Tropfen war noch harmlos – schocken konnten mich die nicht mehr. Was danach kam, war neu für mich. Ich wurde auf die Liege des ziemlich großen Gerätes gebeten und die Herrschaften in blau („blaue Herrschaften“ wäre missverständlich, oder?) konnten es kaum erwarten, loszulegen. Beim Lasern ist sehr wichtig, dass alles bewegungsfrei positioniert ist. Dazu wird der Kopf auf eine Auflage gelegt und zuerst manuell fixiert, anschließend eine Lidklemme, die ihrem Namen alle Ehre macht. Im Sinne des Ausgeliefertseins wird das noch vom Saugnapf überboten, der den Augapfel in seiner Position hält. Jeder kennt doch diese Fliesensaugnäpfe fürs Bad – so kann man sich das vorstellen, eben nur auf dem Auge!

Hatte ich schon erwähnt, dass man bei Bewusstsein ist? 😉

Beruhigend wirkte die kalte Hand einer unbekannten Person auf meinem Arm. Dafür ein großes Dank an Anonymous!

Nachdem mein Auge fixiert war, fuhr die Maschine nach unten – in Richtung Auge. Dabei erhielt ich den wertvollen Hinweis, dass unter Umständen meine Nase manuell weggebogen werden musste. Ich stimmte unter der Voraussetzung zu, dass sie nicht abgeschnitten wird. Nun lag das Gerät auf meinem Auge und ich hörte eine weitere Stimme, die mir befahl, mich auf das grüne Licht zu konzentrieren. Leider war da nur ein weißes Licht…

…es hat einige Augenblicke gedauert, bis wir uns auf alle Farben, die ich sehen würde, geeinigt hatten.

Der Excimerlaser begann einen Teil meiner Hornhaut abzulösen. Das dauerte gefühlt nur 1 Minute. Die Maschine fuhr hoch und ich sah verschwommen, wie (vermutlich) Dr. Kohm mit einem Chirurgenwerkzeug den Hornhautlappen zur Seite klappte. Im Anschluss daran drehte sich meine Positionsliege um wenige Grad und bugsierte mich unter dem Femtosekundenlaser, der den bestimmten Teil der Hornhaut wegbrennt, der mich vom Scharfsehen abhält. Dieser Prozess wird von einem kreischenden Geräusch begleitet. Als wäre das nicht schon Beanspruchung genug, riecht man die verbrannte Haut auch noch!

Diplomatisch ausgedrückt, fiel es mir sehr leicht, mir angenehmere Situationen vorzustellen.

Von den Einwirkungen auf Körper und Psyche benebelt, wurde ich nach der Prozedur an den Händen herausgeleitet und durfte mir wieder eine stylishe Sonnenbrille aufsetzen. Anschließend erholte ich mich mit einem Glas Wasser im Wartebereich der Klinik. Dort verharrte ich mit leicht brennendem linken Auge bis mir eine Schwester einen kleinen Papierbeutel mit Medikamenten und Augenklappe für die Nacht zusammenpackte. Leider entsprach mein Informationsaufnahmevermögen nicht dem Niveau des Engagements der Schwester, die mir detailliert und eindringlich die Art und Weise der medikamentösen Selbstbehandlung schilderte. Die Rückversicherung, alles nochmal schwarz auf weiß auf dem Behandlungsplan nachlesen zu können, beruhigte mich sehr.

In Begleitung zog ich mit aufgesetzter Sonnenbrille von dannen. Meine Verfassung verschleierte die Erkenntnis, beide Augenoperationen endlich hinter mir zu haben.

Warum ich auf dem Rückweg von der Augen-OP noch Wandfarbe im Baumarkt kaufen musste, lässt sich nicht begründen – zumindest nicht mit Vernunft. 🙂

Zu Hause legte ich mich Schlafen und versuchte, das Gefühl im linken Auge mit positiven  Gedanken zu überdecken. Die Betonung liegt auf „versuchte“!


Am darauffolgenden Tag erhielt ich erneut eine Audienz bei Dr. Kohm. Er stellte fest, dass das rechte Auge nach wie vor gute Sehfähigkeit aufweist. Dem linken Auge – bei dem das chirurgische Operationsergebnis einwandfrei sei – wollte er noch ein paar Tage Zeit geben, bis es – Zitat: „anspringt“. Wichtig für die Heilung sei auch, dass ich die Augen über den Tag verteilt sehr oft mit den Augentropfen (mittlerweile 5 verschiedene) behandle. Um nicht dem Vorwurf der Unterversorgung einher zu fallen, drückte er mir noch zwei Packungen Augentropfen in die Hand.

Bevor ich den Heimweg antreten durfte, sorgte Hr. Kohm dafür, dass zwei seiner Augenarztkolleginnen das Operationsergebnis betrachten können. Ob sie Interesse angemeldet hatten oder Hr. Kohm nebenbei noch ausbildet, war für mich nicht zu ergründen. Beide Damen fühlten und zeigten sich ebenfalls vom Resultat angesprochen. …und ich? Ich fühlte mich als Prototyp der modernen Medizin. Nach dem Motto: „Aha, gut, da hat´s geklappt! Können wir also auch bei anderen durchführen.“ 😉

Schlussendlich konnte ich mich aus den Fängen der Bourgeoesie 🙂 befreien und erwischte noch die Karlsruher Straßenbahn.


Mittlerweile ist eine Woche vergangen und leider ist mein linkes Auge noch nicht „angesprungen“. Morgen habe ich einen Kontrolltermin und dann werde ich hören und Hr. Kohm sehen, woran das liegt und was ansteht: Mehr Zeit oder eine zweite Operation unter dem Laser.

Mittlerweile fühle ich mich in der Praxis heimisch. Das ging diesmal sogar so weit, dass ich einen Beitrag zu allgemeinem Gelächter im Wartezimmer leistete, sodass ich die obligatorischen Voruntersuchungen in aufgeheiterter Laune über mich ergehen lassen konnte. Bis sich der Chef für mich Zeit nehmen konnte, verging eine weitere Weile und als er dann tatsächlich Gelegenheit fand, meine Augen zu beurteilen, ging alles ganz schnell und mit den Informationen, dass mein linkes Auge noch Zeit braucht, ich aber einen Großteil der Medikamente absetzen darf, verließ ich mit meinem nächsten Termin in vier Wochen die Räumlichkeiten der Augenarztpraxis – beruhigt, dass sich meine Befürchtung nachlasern zu müssen, nicht bestätigte. 🙂

Ob sich mein linkes Auge bequemt anzuspringen, sehen wir Ende Oktober!


Aufgrund terminlicher Kollisionen wurde aus Ende Oktober Anfang November. Ich hatte bisher keine Beschwerden, aber die Sehschärfe meines linken Auges ließ weiterhin auf sich warten. Gespannt, was der Doc dazu sagt, wurde ich zuvor obligatorisch durch die Hände zweier junger Damen gereicht, die mithilfe optischer Geräte meinen Augeninnendruck und meine Sehfähigkeit maßen, dessen Ergebnisse ich aber erst bei Dr. Kohm erfuhr. Davor nahm ich die Gelegenheit wahr, ihn auf meine subjektiv verbesserungsfähige Sehschärfe des linken Auges anzusprechen. Dieser überzeugte sich zuerst vom Zustand und bestätigte auch diesmal das positive Operationsergebnis und schilderte unterstützend, dass die Messwerte sich bei beiden Augen um 0 (Null!) Dioptrien drehen und die Abweichungen „akademischer Natur“ seien. Wir würden uns zur nächsten Kontrolle in drei Monaten wiedersehen.

Ich erhielt noch einen kleinen Papierbeutel ohne Information, was sich darin befinde. Auf Nachfrage erfuhr ich, dass es sich um „ein kleines Filmchen“ handele. „Naja, gut…wer weiß? Vielleicht ein Imagefilm?“, dachte ich und packte es zu meinen anderen Alltagsgegenständen in meine Männerhandtasche. 😉

Fast zu Hause angekommen, überwältigte mich dann die Neugier und ich blickte hinein. Darin lag eine Dankeskarte und eine CD mit meinem Namen und dem Laser-Operationsdatum darauf. Ich war im abstrakten Denken noch nie heldenhaft, aber das konnte nur bedeuten, dass ich ein Video meiner Laser-OP in den Händen hielt. Ich zuckte kurz zusammen und wenige Augenblicke (Ha!) später freute ich mich über das Video meiner OP. Ich hatte nämlich schon erwogen nachzufragen, eine Aufnahme für diesen Blogbeitrag zu bekommen und siehe da…! 🙂

…so konnte ich die Operation am heimischen Bildschirm erneut durchleben und staunte sehr, wie routiniert und präzise so etwas abläuft. Etwas magenfest muss man beim Anschauen allerdings schon sein, denn von unnötiger Zimperlichkeit ist nichts zu sehen. Außerdem wurde Blut als Nebendarsteller engagiert.

Da geistert mir eine Idee durchs Hirn: Ich verstecke die DVD in meinem Regal neben Star Wars und Harry Potter und lasse meine Wochenendbesuche einen Film auswählen. Muhahaha… 😀

Der neue Horrorthriller aus Karlsruhe! Ab sofort in ausgesuchten Wohnzimmern.


Januar 2017. Ich habe den Jahreswechsel überlebt und erinnere mich an meine zu leistende Überzeugungsarbeit im Rahmen der weihnachtlichen Zusammenkunft der Familie, dass ich wirklich ich bin – auch ohne Brille. „Ungewohnt, dich so zu sehen!“, höre ich oft. Komisch, denn ich selbst habe mich schneller daran gewöhnt als gedacht. Tastete ich in den ersten Monaten nach dem täglichen Aufstehen noch in Richtung Nachtschränkchen nach meiner Brille oder im Laufe des Tages mehrfach ins Gesicht, um die Brille gerade zu rücken, so ebbten diese jahrzentelang eintrainierten Handlungen relativ flott ab. Einzig meinem Gehirn will die neue Aufgabenverteilung der Augen noch nicht anerkennen. Kein Wunder, mein ehemals stärkeres Auge bleibt mittlerweile in seiner Sehfähigkeit hinter der des rechten zurück, was mir auch beim Augenarzt Ende Januar bestätigt wird.

Nach den standardisierten Voruntersuchungen wurde ich wieder beim geduldigen Optiker vorstellig und wir maßen die Sehschärfe meiner Augen. Nach einigen Buchstaben und Zahlen, die immer kleiner und stolzgeschwängert durch mich vorgelesen wurden, konnte er eine weitere Verbesserung der Sehfähigkeit im Vergleich zur letzten Untersuchung im vergangenen Jahr feststellen, was er mit der Aussage „Jetpiloten müssen nicht so gut sehen!“ bekräftigte. In Zahlen bedeutet das, dass mein rechtes Auge (das mit der Linse) einen Visus von 1,6 aufweist oder umgangssprachlich 160 % Sehschärfe erreicht. Ich brachte meine Begeisterung zum Ausdruck, die nur von der schwächeren Sehfähigkeit des linken Auges gedämpft wurde. Darauf angesprochen, erfuhr ich, dass das linke Auge -0,25 Dioptrien hatte, was einer geringen Kurzsichtigkeit entspricht. Wir besprachen die möglichen Optionen, wie eine weitere Operation (die mich nichts kosten würde) oder seiner Empfehlung, dem Auge noch Zeit zu geben. Wir stellten überdies fest, dass mein Führauge nun nicht mehr das linke Auge sei. In Anbetracht dessen verwundert es nicht, dass mein Gehirn noch Probleme hat, sich umzusortieren.

Wenig später machte sich auch noch Dr. Kohm ein Bild vom Zustand meiner Augen und gab zu Protokoll, dass die Operationsergebnisse weiterhin so sind, wie sie sein sollen. Er zeigte sich positiv erstaunt über die gute Sehfähigkeit des rechten Auges und als hätte die Aussage des Optikers noch nicht ausgereicht, schmierte auch er mir mit „…bessere Werte als der Augenarzt“ (wobei er dabei von sich in der dritten Person sprach) und „…das sollten wir öffentlich machen“ Honig ums Maul. Auf das linke Auge angesprochen, schloß er sich unwissend der Meinung des Optikers an, dass wir dem linken Auge weitere 6 Monate Bedenkzeit geben, sich der allgemeinen physischen und geistigen Euphorie anzuschließen. Es macht ja keinen Sinn, wenn einer der Beteiligten beleidigt ist, weil er nicht mehr der stärkste ist. 🙂

Er merkte außerdem an, dass die Augenärzte auf den Unis lernen, dass sich in jungen Jahren das Gehirn für ein Führauge entscheidet und es dabei bleibt. Seine bisherigen Erfahrungen zeigten und ich sei ein weiterer Beweis dafür, strafen diese Aussage Lügen. Das Gehirn – genial wie es ist – kann sich auch später noch umentscheiden – immer das Beste für einen selbst „im Blick“! 🙂

Mit einem Termin im Sommer zog ich glücklich von dannen.

← Vorheriger Beitrag

Nächster Beitrag →

4 Kommentare

  1. Hallo Maik,
    habe gerade gelesen, dass Du die Kosten in der Steuererklärung als Sonderausgaben geltend machen kannst.
    Wenigstens was.

    Gruß Mutti

  2. Kollegin

    Hallo Maik,

    irgendwann bin ich durch Zufall auf deine Website gestoßen auf der Suche nach Tipps für Fahrradtouren. Zunächst mal ganz allgemein: Ich finde deine Beiträge absolut interessant und lesenswert. Dabei bekomme ich viel mehr mit von dir als im direkten Kontakt – da bist du ja eher etwas introvertiert, gespickt mit Sarkasmus, schaffst Distanz. Dabei hast du so viel mitzuteilen, wie ich finde. Dein Schreibstil ist klasse, sachlich, dennoch sehr kurzweilig mit ganz viel Humor. Gefällt mir.

    Was ich auch erwähnenswert finde ist deine perfekte Orthografie. Bei vielen anderen Blogs bekomme ich schon beim Lesen Bauchschmerzen von den vielen Rechtschreibfehlern.

    Ab und zu schaue ich mal nach, was es Neues von dir zu lesen gibt und freue mich immer über neue Beiträge. Da ich mich auch sehr für dieses Linsenthema interessiere, bin ich sehr neugierig, wie es denn weiterging nach dem Kontrolltermin. Also bitte – die Fortsetzung muss her.

    Und deine Mutti liegt richtig: Die Kosten sind steuerlich absetzbar, ebenfalls die Kosten für die Medikamente und Fahrten, alle Belege schön sammeln, alle Termine von der Praxis bestätigen lassen. Es gibt eine individuelle Grenze bei den außergewöhnlichen Belastungen, aber da dürftest du dicke drüber sein. Kannst mich diesbzgl. gerne ansprechen.

    Begeisterte, kollegiale Grüße

  3. Gramlich Robert

    Hallo Perfektionist kannst dich noch erinnern an den Robby vom AFS wie geht’s dir denn so habe den Bericht über deine Operation am Auge gelesen habe mir vor zwei Jahren auch die Augen operieren lassen bin sehr zufrieden allerdings mit Multifokallinsen deine Berichte sind wirklich perfekt wie du halt immer warst oder immer noch bist Gruß Robby

  4. Gramlich Robert

    Hallo Perfektionist habe vorhin die falsche E-Mail-Adresse angegeben

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.